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Captain Kelp |
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Als ein Tanker, der Haargel transportierte,
seine Fracht in den Kelpwäldern vor der Kalifornischen Küste verlor,
kam es zu einer rätselhaften chemischen Reaktion und Captain Kelp war
geboren. Er führt die Scuba Rangers an, und obwohl er seine Existenz
der Sorglosigkeit des Menschen verdankt, ist er ein Anwalt für
sauberere Meere und deren Schutz.
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Sergeant Major |
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Nachdem
er im zweiten Karibischen Krieg gedient hat, erhält der Sergeant Major
nun seine Streifen als Kommandant der Scuba Rangers. Er legt großen
Wert auf das Einhalten der Tauchregeln, also aufgepasst! Kopf hoch,
und merk dir die Regeln!
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Puffer |
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Als
echter Kugelfisch, wird Puffer nicht ernst genommen. Sie ist echt
zappelig und kann sich jeden Augenblick aufblasen. Sie kann nicht gut
schwimmen und sagt sich selbst ständig vor: „Bleib ruhig und halte nie
den Atem an!"
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Hammerhead |
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Dieser
Hai ist ein robuster Typ und so stur wie sonst kaum jemand. Durch
seinen Starrsinn bekommt er ständig Schwierigkeiten. Sei also kein
Hammerhai. Lerne wie wichtig Teamgeist und Zusammenarbeit sind!
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Spinner |
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Spinner
ist der Wirbelwind des Ozeans, der auf der Suche nach Spaß durch die
Tiefe wirbelt. Spinner sucht immer nach einigen
abenteuerlustigen Scuba Rangern, um mit ihnen zu spielen.
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Scuba Ranger Club Card |
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Intermediat Ranger |
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Advanced Ranger |
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Master Ranger |
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Pressetext |
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"Das erste Mal Tauchen mit Martin war heiter,
wir haben beschlossen wir machen weiter!"
So lautet der Beginn eines Gedichtes, das die SchülerInnen der 4a der
VS Christian Buchergasse gemeinsam verfasst haben.
Gemeinsam - das ist für diese Schüler ein sehr wichtiges Wort gewesen.
Bunt zusammengewürfelt, mit den unterschiedlichsten sozialen
Voraussetzungen, eigentlich eine Integrationsklasse. Integration aber
nicht nur im schulischen Bereich, sondern vor allem auf sportlicher
Ebene.
Gemeinsam tolle Dinge erleben, Spaß haben, sich anstrengen und an
seine Grenzen gehen, gewinnen und verlieren lernen, sich der
Verantwortung bewusst sein, die jeder einzelne bei sportlichen
Aktivitäten außerhalb der Schule hat und miteinander Entscheidungen
treffen.
Diese Klasse hatte den Schwerpunkt "Vermehrtes sportliches Angebot".
Ballspiele, Geräteturnen, Konditionstraining, Schwimmen, Tennis, Rad
fahren, Ski fahren, Sportwoche und zu guter Letzt wurde mit dem Scuba
Rangers Programm ein wohl einmaliges Kindertauchprogramm in Europa
durchgeführt.
DER KURS
Das Scuba Rangers Programm ist speziell für acht- bis zwölfjährige
Kinder entwickelt worden. Unterwasser sehen, schweben, atmen. Ein
Erlebnis! Die "Tauchgänge" finden im Bad (oder in einem Gewässer, das
badähnliche Bedingungen bietet) statt. Die maximale Tauchtiefe beträgt
vier Meter.
DIE PRAXIS IM POOL
Auf anfängliche Schnorchelversuche und lustige Spiele im Wasser folgte
schon bald das von den Kindern sehnsüchtig erwartete Tauchen mit den
eigens angeschafften kindgerechten Tauchgeräten.
Obwohl der Theorie- und Badunterricht meist Freitagnachmittags
abgehalten wurde, waren die SchülerInnen so motiviert und engagiert
wie nie zuvor!
Die TauchlehrerInnen legten auf drei Dinge wert:
- Spiel und Spaß
- Das Erlernen der Techniken (Tarieren,
Maske ausblasen, alternative Luftversorgung)
- Das richtige Verhalten (beim Partner
bleiben).
PÄDAGOGISCHE ASPEKTE
Bei dem Scuba Rangers Kurs stehen einerseits der Spaß und andererseits
das verantwortungsbewusste Handeln im Vordergrund, denn sowohl beim
Zusammenbauen der Tauchgeräte als auch unter Wasser muss man genau
sein. Es war auch sehr wichtig, dass die SchülerInnen jeweils einen
Partner hatten, mit dem sie gemeinsam die Tauchgeräte zum
Schwimmbecken trugen und sich beim Anlegen der Ausrüstung halfen.
Besonders unter Wasser durfte man den Partner nicht im Stich lassen.
Als Lehrerin war es für mich sehr wichtig zu sehen, dass beim Tauchen
für alle Kinder die gleichen Voraussetzungen gegeben waren. Egal ob
dick oder dünn, groß oder klein, guter oder schlechter Schwimmer, alle
hatten ihre Erfolgserlebnisse.
Tauchgeräte werden zur Schonung des jugendlichen Bewegungsapparates
immer zu zweit getragen.
Da gab es keinen Streit, keine Diskussionen, kein Gerangel - da zählte
nur die nonverbale Kommunikation und die TauchlehrerInnen konnten jede
Menge Übungen und Spiele durchführen.
EINBINDUNG DER THEORIE
In der Klasse wurde das Tauchen natürlich auch behandelt. So haben wir
im Sachunterricht über verschiedene Gewässer (Lebewesen, Pflanzen,
Gefahren, Umwelt) gesprochen und Merktexte geschrieben. Ohne jemals
physikalische Begriffe zu verwenden, lernten die Kinder über Druck-
und Volumenänderungen und positiven und negativen Auftrieb. In Deutsch
wurden viele Aufsätze über die Tauchstunden (sogar freiwillige
Berichte!!!) geschrieben und ein sehr langes Gedicht wurde von den
Schülern verfasst. Wir haben auch ein eigenes Tauchheft angelegt, denn
es gab ja eine Menge wichtige Dinge zu notieren. Im Rahmen des
Englischunterrichtes wurde das englische Scuba Rangers Tauchvideo
gezeigt. Das Video wurde natürlich zuerst besprochen und der Film
wurde in kleine Sequenzen eingeteilt. In BE gestalteten die Kinder
Bilder zum Thema Tauchen aus verschiedensten Materialien. Außerdem gab
es etliche Über- und Unterwasservideos von unserem Kurs, welche die
Kinder natürlich begeisterten!
SOMMERSPORTWOCHE
Auch heuer wurde in den Sommerferien eine Sportwoche veranstaltet -
diesmal mit dem Schwerpunkt Tauchen. Nachdem wir nach Pula / Kroatien
fuhren, wurden viele Kinder von Eltern und Geschwistern begleitet, von
denen einige auch am Tauchkurs teilnahmen. Diese Woche war ein voller
Erfolg. Aufbauend auf die Vorkenntnisse vom Schwimmbad, konnten wir im
Meer schon bald die tollsten Tiere und Pflanzen beobachten: viele
bunte Fische, Muscheln, Röhrenwürmer, wunderschöne Quallen und -
Seepferdchen!
Die Tauchtiefe betrug auch im Meer höchstens 4m. Die Kinder waren
anfänglich allein mit einem Tauchlehrer unter Wasser, später maximal
zu zweit. Es gelang kaum, sie aus dem Wasser zu bringen. Die einzige
Chance war, wenn das Finimeter (das ist die Anzeige, wie viel Luft man
noch in der Flasche hat) sich dem roten Bereich ("Reserve") genähert
hat.
Als besonders toll wurde empfunden, dass wir mit Unterwasserkameras
filmten und fotografierten und die Aufnahmen gleich stolz betrachten
konnten. Die Woche war viel zu schnell vorbei, denn je mehr Übung die
SchülerInnen hatten, desto längere Tauchgänge konnten gemacht werden.

Ich
möchte mich herzlich bei allen Eltern für die Mithilfe bedanken.
Wirklich großes Lob gebührt außerdem den TauchlehrerInnen, die viel
Freizeit geopfert haben, damit dieses Projekt überhaupt statt finden
konnte. Und last but not least Martin Denison, der wohl den größten
Aufwand gehabt hat, aber keine Kosten und Mühen gescheut hat, eine
neue Idee von Amerika nach Österreich zu bringen und meinen Kindern
und mir die Möglichkeit gegeben hat, daran teil zu nehmen.

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